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Demo: Keine 50-Grad Sommer!

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Diese Hitze hat einen Namen: Klimakrise. Und eine Adresse: das Bundeshaus.

Der Hitzesommer 2026 ist kein Zufall, er ist ein Politikversagen mit Ansage.

Die Schweiz erhitzt sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt: seit vorindustrieller Zeit bereits um rund 2,9 °C — gegenüber etwa 1,3 °C weltweit (MeteoSchweiz, Klimaszenarien 2025). Was früher die Ausnahme war, wird zur neuen Normalität: Hitze und Dürre.

Und die Folgen sind tödlich. 2026 starben in der Schweiz allein zwischen Ende Juni und Mitte Juli mehr als 450 Menschen mehr als erwartet. Das ist mehr als im Hitzesommer 2015 (Swiss TPH). Das sind keine Zahlen, sondern Menschen.

Trotzdem: Milliarden fliessen in neue klimaschädliche Reservekraftwerke, während beim Klimaschutz gekürzt wird. Die Schweiz verfehlt laut BAFU ihre Klimaziele. Diese Politik hat ihre Prioritäten – Menschen in Gegenwart und Zukunft zu schützen – verloren.

Deshalb gehen wir am 25. September mit einer breiten Koalition unter dem Motto «Keine 50-Grad-Sommer!» auf die Strasse. Wir fordern sofortige Hitze- und Klimaschutzmassnahmen sowie eine sozial gerechte Transformation.

Hitzeschutz ist wichtig, aber geht nur die Symptome an. Es braucht echten Klimaschutz, jetzt!

Seid dabei auf der Strasse. Und sagt es weiter. Lasst uns mehrere Tausende sein. Für alle, die diesen Sommer nicht überlebt haben, und für alle, die kommen werden, in der Schweiz und global. Für einen radikalen Kurswechsel.

📅 25.09.2026 · 🕐 18:00 · 📍 Schützenmattpark Basel. Organisiert von der Koalition „keine 50 Grad Sommer“ und Klimastreik Schweiz

Grosser Rat empfiehlt Basel2030 zur Annahme

In der Politik wird über verbindliche Klimaziele diskutiert? Vor zwei Wochen geschah dies wegen der Klimagerechtigkeitsinitiative Basel2030. Zentraler Punkt dieser Initiative: Die Forderung nach Netto Null Treibhausgasemissionen bis 2030 im Kanton Basel-Stadt auf sozial gerechte Art. Das sind zwei der drei Kernforderungen des Klimastreiks. Nun hat der Grosse Rat definitiv einen Gegenvorschlag finalisiert und die Abstimmungsempfehlungen geklärt: Mit einer Mehrheit von 50 zu 42 Stimmen hat der Grosse Rat die Initiative zur Annahme empfohlen, während 76 zu 16 sich für den Gegenvorschlag (Netto Null bis 2037) aussprachen.